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Wildniscamp-Archiv

Abenteuerwoche in der Natur

gr wildniscamp

Ziel des Wildnis Camps ist es, Kindern eine Woche lang die Möglichkeit zu geben, die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Im Mittelpunkt stehen dabei Spiel und Spaß, die Wildnis soll vorrangig erfahren und nicht erlernt werden. Dazu dient ein abwechslungs- und actionreiches Programm, das von Gelände- und Naturerfahrungsspielen über Besuche der örtlichen Attraktionen (z.B. Höhle, Klamm, Nationalpark etc.) bis hin zum gemütlichen Lagerfeuer reicht. Die Freizeit steht für sportliche Aktivitäten oder Bastelabende zur Verfügung.

Das Wildnis Camp soll dazu beitragen, dass Kinder die Bedeutung einer umweltbewussten Lebensweise erkennen. In der Gruppe werden zudem neue Kontakte mit Gleichaltrigen geknüpft und neue Freundschaften geschlossen, die sich oft über viele Jahre halten.

 

Rückblick auf 8 Jahre Wildnis Camp

2004 bis 2011 leitete Christian Kozina sehr erfolgreich die Abenteuerwochen der önj. Da es noch kein eigenes Jugendhaus gab, fanden die Wochen an verschiedenen Orten in Selbstversorgerhütten statt.

Christian hat damit einen wichtigen Teil der Önj Jugendarbeit belebt DANKE!

 

Betreuerteam


camp kozinaChristian Kozina ist seit seiner Kindheit önj-Mitglied und absolvierte 2002 die önj-Jugendleiter-Ausbildung in Salzburg, ehe er 2004 dann das önj Wildnis Camp ins Leben rief. Als Lagerleiter ist er im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf des Lagers zuständig, bringt sich aber auch selbst immer wieder aktiv in das Programm ein.

 

camp grossmannStefan Großmann ist ebenfalls ein Mann der ersten Stunde. Der staatlich geprüfte Handballtrainer ist vor allem bei Geländespielen in seinem Metier. Besonders auszeichnen kann er sich jedes Jahr als Grillmeister am Lagerfeuer. Mit seiner Durchsetzungskraft sorgt aber auch dafür, dass die Kinder nicht allzu viel Unfug machen.

 

camp neuhuettlerNina Neuhüttler stieß 2008 zum Wildnis-Camp-Betreuerteam und ist seit damals fixer Bestandteil. Die Biologie-Studentin bringt dabei nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse ein, sondern ist auch immer wieder Ansprechperson für alle möglichen Anliegen der Kinder.

 
Edith Steinkellner fährt 2012 zum ersten Mal auf das Wildnis Camp mit. Sie hat bei diversen Jungscharlagern bereits umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gesammelt und wird sowohl ihre Erfahrungen als auch neue Impulse einbringen.

Stefanie Lazarus war 2011 erstmals dabei und kann als Biologie-Studentin Teile ihres umfangreichen Natur-Wissens den Kindern weitergeben. Sie bringt sich zudem im Haushalt, bei Geländespielen und in der Organisation ein und hat somit großen Anteil am funktionierenden Gesamtgefüge.

camp foetschPeter Fötsch absolvierte 2002 ebenfalls die önj-Jugendleiter-Ausbildung in Salzburg und war seither immer wieder beim Wildnis Camp dabei. Am Lager hat er immer ein offenes Ohr für die Kinder, als Student der internationalen Betriebswirtschaft bringt er sich aber auch in die Organisation mit ein.

 

Ehemalige Betreuerinnen
Elisabeth Meinx (Lagerbetreuerin 2005-2008)
Kerstin Adelsberger (Lagerbetreuerin 2004-2007)
Karin Fötsch (Lagerbetreuerin 2004+2006)
Johanna Fuhs (Lagerbetreuerin 2008)
Caroline Haidmayer (Lagerbetreuerin 2008)

 

2011: Goldesel, Wegerich und das 5 Meter-Brett

Elf Mädchen und sieben Buben erlebten eine Woche Spaß und Abenteuer in der Natur nördlich von Graz.

Im Mittelpunkt stand dabei die spielerische Auseinandersetzung mit Tieren und Pflanzen sowie das Kennenlernen des Waldes als schützenswerter, artenreicher Lebensraum. Ein paar Höhepunkte sollen hier hervorgehoben werden:

 

Goldesel-Jagd: Besonders großen Spaß hatten die Kinder an der Jagd nach dem „Goldesel“, der von einem Betreuer mit einem Sack Mozartkugeln verkörpert wurde. Dieser wurde zunächst von einem anderen Betreuer entführt, wobei der Entführer immer wieder Spuren (z.B. Konfetti, Äste, Fußabdrücke) hinterließ. Schließlich mussten sie den Esel dann aber selbst finden und fangen – und wurden mit Mozartkugeln belohnt.

Wald- und Wiesenforscher: Im Wald hatten die Kinder die Aufgabe, möglichst viele Blätter der 14 häufigsten heimischen Bäume zu finden und zu bestimmen. In der Wiese wurden mit Keschern, Exhaustern und Becherlupen Insekten gefangen und ebenfalls bestimmt. Dabei lernten die Kinder beispielsweise den Unterschied zwischen Käfern und Wanzen.

Waldhaus-Bau: Ein Highlight war wie jedes Jahr der Waldhaus-Bau. Die Kinder ließen dabei ihrer Kreativität freien Lauf und errichteten abenteuerliche Konstruktionen, die im Anschluss auch noch vielfältig dekoriert wurden.

Schwimmbad: Am Donnerstag wurde das Schwimmbad in Frohnleiten unsicher gemacht. Das Erlebnisbecken mit zwei Rutschen und einer Hängebrücke stand dabei im Mittelpunkt. Am Nachmittag wurde dann auch der Sprungturm erobert. Einige Kinder wagten sich sogar vom Fünf-Meter-Brett!

Öko-Rallye: Krönender Abschluss war wieder einmal die önj-Öko-Rallye, bei der die TeilnehmerInnen Sportlichkeit, Geschick, Sinneswahrnehmung, Merkfähigkeit und Naturwissen unter Beweis stellen mussten. Einige der Kinder, die bereits zum zweiten Mal dabei waren, erkannten auch den offenbar weitgehend unbekannten Breitwegerich! Bei der abendlichen Siegerehrung bekamen dann alle tolle Sachpreise überreicht – von önj-Pullovern über Naturbücher bis hin zu Taschenlupen war für jeden etwas dabei.

Große Begeisterung lösten auch wieder das Adlerspiel und die Umwelt-Millionenshow aus. Und auch das Abendprogramm mit Fußball, Lagerfeuer, Nachtwanderung, Mutprobe, Pfeiferlspiel und der abschließenden önj-Disco fand großen Anklang. Einzig der verregnete Montag, als man sich die Zeit im Haus mit T-Shirt bemalen, Gruppen- und Gesellschafts-Spielen vertrieb, lag in der Beliebtheitsskala weniger weit vorne.

Insgesamt war es jedoch wieder einmal ein äußerst gelungenes Wildnis Camp, was wohl nicht zuletzt auch an den verstärkten Teambuilding-Spielen zu Beginn der Woche lag.

 

2010: Entwöhnung von Computer und Cola

Zum bereits siebenten Mal fand das Wildnis Camp der önj Steiermark heuer statt. Den 18 Kindern wurde auch diesmal wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten: Das begann mit der Erforschung der Grasslhöhle und dem Baden in der Raab, ging über Waldhaus bauen, Schnitzeljagd, Insekten fangen und diverse Geländespiele bis hin zur Öko-Rallye, bei der tolle Preise zu gewinnen waren.

Abends gab es Lagerfeuer, Nachtwanderungen, eine Mutprobe, das beliebte Pfeiferlspiel sowie zum Abschluss die große önj-Disco. Die Sportlichen kamen zudem bei Fuß- und Völkerball auf ihre Kosten, die Kreativen konnten sich beim T-Shirt bemalen auszeichnen.

Dennoch gab es für die Kinder vor allem am Anfang Grund zu jammern. Das lag weniger am Programm selbst, sondern vielmehr an der Tatsache, dass vielen anscheinend elementare Bestandteile ihres Lebens fehlten. So mussten sich die Betreuer dafür rechtfertigen, dass kein Fernseher vorhanden war. Ein Teilnehmer erklärte am Abschlussabend gar, es müsse früh ins Bett, damit er morgen fit sei, um sein Computerspiel nachzuholen, das er jetzt eine Woche nicht fortsetzen konnte. Auch dass Handys, Gameboys und sonstige elektronische Geräte nicht erwünscht waren, machte einigen Kindern offenbar Probleme – ganz nach dem Motto: Was soll man denn sonst tun, wenn man eine Stunde Mittagsruhe im Zimmer hat?

Und es gab auch noch einen zweiten Grund, sich zu beschweren: Es gab nirgends eine Möglichkeit, Cola, Eis oder Naschzeug zu kaufen. Dabei wurden die meisten Kinder damit ohnehin bereits vor Lagerbeginn von den Eltern übermäßig eingedeckt. Und bei Fruchtsaft, Milch, Tee, Kakao sowie Müsli, Schwarzbrot, Marmelade, Wurst, Käse, Äpfeln, Tomaten, Paprika, Gurken, Salat, Spaghetti, Schinkenfleckerl, Grillwürstel, Steckerlbrot, Folienkartoffeln, Mais, Kaiserschmarrn und Kuchen ist für das leibliche Wohl sowieso mehr als gesorgt.

Was also tun? In Zukunft alles erlauben? In einer internen Besprechung beschloss das Betreuerteam das genaue Gegenteil: Urlaub von Handy, Computer, Fernseher, Cola und Süßigkeiten sind eigentlich eine Stärke des Wildnis Camps. Bei einem aufregenden Programm und einer guten, gesunden Kost vergessen die Kinder schnell, was sie am Anfang störte – so war es auch dieses Jahr. Man kann sehen, wie sie sich im Laufe der Woche immer mehr auf die Inhalte einlassen und sich dann plötzlich dafür interessieren, wie denn eigentlich die ganzen Baumarten heißen. Genau auf diesen Bonus können in Zukunft alle önj-Sommerlager setzen – und das ganz bewusst, denn diese Entwöhnung von Cola und Computer ist eine der ganz großen Stärken der önj!

2009: Bericht eines Lagerleiters

17 Kinder erlebten beim önj Wildnis Camp 2009 eine spannende Woche in der Wildnis. Lagerleiter Christian Kozina wirft einen persönlichen Blick zurück ...

Für mich war es heuer bereits das sechste Mal, dass ich das önj Wildnis Camp geleitet habe. Vieles wird da schon zur Routine. Egal ob die Kinderbetreuung, die Vorbereitungen oder die Abrechnung am Lagerende – irgendwie spielt sich über die Jahre alles ein. Das Ganze beginnt im Jänner mit der Hüttensuche. Das Jugendheim Osterwitz war schon länger Kandidat, und obwohl sie nur in der zweiten Ferienwoche frei war, entschied ich mich letztlich für dieses. Jedes Jahr komplett gleich läuft dann die Ausschreibung des Camps ab: 1. Infos an die Mitglieder schicken, 2. Termin im Internet veröffentlichen, 3. auf Anmeldungen warten.

Auch die Entgegennahme der Anmeldungen ist mittlerweile eigentlich Routine – eigentlich, denn heuer landeten deutlich weniger auf dem Schreibtisch als die Jahre zuvor. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das aber sogar als Vorteil, da auch einige BetreuerInnen diesmal ausfielen. So fand das Lager diesmal mit 17 Kindern statt – klein, aber fein, zumindest im Vergleich zum Vorjahr (35 Kinder).

Bei der Gestaltung des Programms hat man nach sechs Jahren den Vorteil, dass man (einigermaßen) weiß, was den Kindern gefällt. Beliebte Programmpunkte wie Waldhaus bauen, Schnitzeljagd, Umwelt-Millionenshow, Adler-Spiel, T-Shirts bemalen, Öko-Rallye, Nachtwanderung, Mutprobe oder Lagerfeuer sind auch vom Gebiet relativ unabhängig – ein bisschen Wald genügt. Und davon gab es auf der Koralm sowieso mehr als genug.

Zusätzlich wurde der Wildbach genutzt, um Wassertiere zu fangen und sich abzukühlen. Auch ein Besuch bei den Yaks, das sind zottelige, asiatische Hochlandrinder, die in Osterwitz gezüchtet werden, stand am Programm. Dieser artete zwar zu einer Tageswanderung aus, dafür fanden die Kinder am Wegrand so viele Eierschwammerl, dass wir am nächsten Tag gleich ein Mittagessen hatten.

Das Essen ist übrigens auch jener Bereich, der immer wieder für die größten Überraschungen sorgt. So verweigerten heuer 17 Kinder beim Frühstück den Genuss von Tee und Marmelade – es wurden ausschließlich Nutellabrote verzehrt und Kakao getrunken. Und auch das Müsli, in den Jahren zuvor stets verschmäht, erfreute sich plötzlich so großer Beliebtheit, dass ich zwei Mal nachkaufen musste.

Wenn man etwas zum x-ten Mal macht, besteht ja durchaus die Gefahr von Abnutzungserscheinungen. Nach sechs Jahren spüre auch ich sie. Und dennoch ist längst nicht alles Routine: Die Vorbereitung, aber vor allem die Lagerbetreuung selbst stellen einen jedes Jahr vor neue Herausforderungen, wie auch das Wildnis Camp 2009 gezeigt hat. Aber ganz ehrlich: Das ist auch gut so. Ohne diese Überraschungen wäre die Aufgabe als Lagerleiter nicht halb so spannend. Und ich weiß: Sie werden auch in den nächsten Jahren nicht ausbleiben. In diesem Sinne: Auf ein Wiedersehen beim önj Wildnis Camp 2010!

 

2008: 35 Kinder und eine Woche Vollgas

Das 5. önj Wildnis Camp war das größte Sommerlager, das die önj Steiermark in jüngerer Vergangenheit erlebt hat: Insgesamt 35 Kinder aus vier Bundesländern verbrachten gemeinsam mit einem sechsköpfigen Betreuerteam eine Woche mitten in der Natur.

Die Johanneshütte in St. Martin am Wöllmissberg (Weststeiermark) war dafür ideal: Umgeben von Wald und Wiesen lag sie weit weg von allen größeren Siedlungen. Neben Peter Fötsch, Stefan Großmann, Christian Kozina und Lissi Meinx fuhren heuer mit Johanna Fuhs und Caro Haidmayer auch zwei neue Betreuerinnen mit, die sich aber bestens bewährten.

Die beliebtesten Programmpunkte der letzten Jahre waren natürlich auch heuer wieder dabei: Geländespiele wie die Schnitzeljagd oder das Pfeiferlspiel durften ebenso wenig fehlen wie zwei Lagerfeuer, Waldhaus bauen, eine Nachtwanderung mit Mutprobe oder die Öko-Rallye, bei der die Kinder Naturwissen, Geschick, Sportlichkeit, Merkfähigkeit und ihre Sinne unter Beweis stellen mussten. Bei der Wanderung stellte sich der Packer Stausee als nicht erreichbar heraus, somit wurde der Rückweg zum Pilze suchen und bestimmen genutzt. Auch die önj-Disco am Abschlussabend erfreute sich großer Beliebtheit.

Weit weniger Anklang fanden die neuen Spiele: Das 1, 2 oder 3 zum Thema Klimawandel löste ebenso wenig Begeisterung aus wie das Flugzeugabsturz-Spiel, bei dem Kinder die „Verletzten“ mit Naturmaterialien verarzten und mit selbst gebauten Tragen zur Hütte transportieren mussten. Nächstes Jahr werden wohl wieder die Umwelt-Millionenshow und das Adler-Spiel am Programm stehen. Auch das Wildnis erforschen, das dieses Mal zu kurz kam, soll wieder mehr Gewicht bekommen. 2009 ist zudem geplant, nur mehr die 8- bis 12-Jährigen zum Wildnis Camp zuzulassen und für die Älteren aufgrund der starken Nachfrage ein eigenes Angebot zu schaffen. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im Jänner erfolgen!

2007: Ein Lager-Protokoll

Sonntag, 08.07.07

24 TeilnehmerInnen und fünf BetreuerInnen (Christian Kozina, Kerstin Adelsberger, Peter Fötsch, Stefan Großmann, Lissi Meinx) finden sich im Ferienhaus Schlagbauer in Haselbach bei Weiz ein, um gemeinsam eine Woche Action in der Wildnis zu erleben.

Viele bekannte Gesichter sind dabei, immerhin findet das Wildnis Camp bereits zum vierten Mal statt. Da erübrigen sich die Kennenlernspiele fast, auch die Neuen leben sich schnell ein. Leider fällt das abendliche Lagerfeuer ins Wasser, dafür werden wunderschöne Bilderrahmen gebastelt.

Montag, 09.07.07
Gleich am ersten „richtigen“ Lagertag werden die Tiefen der Grasslhöhle erforscht. Dort findet man neben riesigen Tropfsteinen sogar verkalkte Weberknechte und glitzernde Kristalle. Faszinierend! Der Rückweg führt über die Raabklamm, wo besonders Mutige ein Bad im 17°C kalten Fluss nehmen. Ein Gewitter am Heimweg sorgt nochmals für angenehme Abkühlung. Daher gibt es aber auch am Montag kein Lagerfeuer, stattdessen steht ein Spieleabend am Programm.

Dienstag, 10.07.07
Der Vormittag ist verregnet, genau richtig, um T-Shirts zu bemalen und mit Blättern zu bedrucken. Der Nachmittag steht dann im Zeichen des Sports, Volleyball ist für viele neu. Das Tages-Highlight folgt aber erst nach dem Lagerfeuer (mit Steckerlbrot), als es bereits stockfinster ist: Beim Pfeiferlspiel müssen 2er-Gruppen im dunklen Wald die BetreuerInnen finden, die sich nur durch pfeifen bemerkbar machen. Eine echte Herausforderung!

Mittwoch, 11.07.07
Das Adler-Spiel sorgt am Vormittag für Action. Nicht weniger aufregend ist die Schnitzeljagd am Nachmittag: Diesmal länger und schwieriger, finden die Kinder nur durch tolles Teamwork zurück ins Ziel. Dort entspannen sie sich beim Grillen am Lagerfeuer, ehe am Abend die große Mutprobe wartet: Elf trauen sich alleine durch den finsteren Wald. Doch sie werden nicht nur vom Betreuerteam erschreckt. Der Schreck sitzt tief!

Donnerstag, 12.07.07
Wildnis erforschen heißt die Devise am Vormittag: Bach, Wald und Wiese werden mit Keschern, Becherlupen, Exhaustern und Bestimmungsbücher durchforstet. Am Nachmittag lassen die Kinder beim Body-Painting mit anschließender Wasserschlacht ihrer Kreativität freien Lauf. Dafür ist der Abend wieder gemütlicher: Nach einer Aufklärung zum Thema Ernährung können die Kinder ihr Wissen bei der Umwelt-Millionenshow zeigen.

Freitag, 13.07.07
Am letzten Tag geht es wie jedes Jahr darum, bei der Öko-Rallye Naturwissen, Geschick, Koordination, Merkfähigkeit und Sinne unter Beweis zu stellen. Nach der großen Siegerehrung erhalten jene drei, die zum vierten Mal dabei waren, das Wildnis Camp Abzeichen in Gold. Beim Hüttenabend werden dann einige lustige Gags geboten, bevor in der Disco bis weit in die Nacht hinein getanzt und gefeiert wird...

Samstag, 14.07.07
Zusammenpacken, putzen, abreisen. Wieder einmal geht ein Wildnis Camp zu Ende. Aber das nächste folgt bestimmt! Bis zum nächsten Jahr!

 

2006: Eine Woche Natur pur

Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen begleiteten die önjler durch das Wildnis Camp 2006. Die 26 TeilnehmerInnen erlebten dabei eine Woche Natur pur in der Veitsch (Mürztal). Dabei galt es, sich als Wildnis-ExpertIn zu beweisen. Folgende Kompetenzen musste man dazu erwerben:

1. Fachwissen Tiere
Mit Exhaustern und Becherlupen wurden in der Wiese verschiedene Tiere gefangen und bestimmt.

2. Fachwissen Pflanzen
Der Auftrag lautete: Blätter suchen und bestimmen. Im Rahmen der önj-Öko-Rallye wurden die Kenntnisse überprüft.

3. Fachwissen Umwelt
Beim der önj-Umwelt-Millionenshow konnten alle TeilnehmerInnen ihr Fachwissen in diesem Bereich unter Beweis stellen.

4. Fachwissen Wasser
Am Bach wurde in Keschern, Becherlupen und Bestimmungsbüchern nach unterschiedlichen Tieren und Pflanzen gesucht.

5. Fachwissen Wald
Die Kinder mussten die wichtigsten Bäume des Waldes und möglichst viele Pilzarten finden.

6. Zusatzqualifikation Teamgeist
Ihren Teamgeist konnten die TeilnehmerInnen bei verschiedenen Vertrauensspielen, Geländespielen und beim Fußballturnier unter Beweis stellen.

7. Zusatzqualifikation Mut
Bei der Mutprobe mussten sich viele überwinden, allein bei Nacht durch den stockdunklen Wald zu spazieren.

8. Zusatzqualifikation Orientierung
Bei der Schnitzeljagd war vor allem die Orientierung in der Wildnis gefragt, um immer auf der richtigen Route zu bleiben.

Letztlich schafften alle TeilnehmerInnen, die immer dabei waren, das Wildnis-Experten-Abzeichen 2006. Für all jene, die schon zum wiederholten Male dabei waren, gab es die Wildnis-Experten-Abzeichen in Bronze (2X) und Silber (3X).

Neben Umwelt-Millionenshow, Schnitzeljagd, Nachtwanderung mit Mutprobe, Öko-Rallye, Fußballturnier und Naturerfahrungs- und Geländespielen standen auch Lagerfeuer, Ausflüge zum Steinbruch und zum Aussichtsturm, Waldhaus bauen, ein Tag im Schwimmbad und zum Abschluss Hüttenabend und Disco am Programm. Abends waren Sport & Freizeit sowie die tägliche Bastelstunde angesagt.

Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen begleiteten uns durch das Wildnis Camp 2006. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Fortsetzung im nächsten Jahr!

2005: Der Natur auf der Spur

18 Kinder aus allen Teilen Österreichs waren gekommen, um beim diesjährigen Wildnis Camp der önj Steiermark dabei zu sein. Und sie wurden - abgesehen vom Wetter - nicht enttäuscht ...

Sonntag
Nach den Kennenlern- und Vertrauensspielen bauten wir am Nachmittag ein Waldhaus. Leider erwischte dann uns der Regen. So mussten wir statt Lagerfeuer zu machen drinnen "Feuer-Wasser-Sturm" und "Armer schwarzer Kater" spielen.

Montag
Beim Ausflug in den Nationalpark Gesäuse lernten die Kinder nicht nur die Enns-Auen und die Pflanzenwelt kennen, sondern konnten auch selbst gefangene Tiere unterm Mikroskop beobachten. Am Abend stand die Umwelt-Millionenshow am Programm.

Dienstag
Aufgrund des schlechten Wetters blieben wir den ganzen Tag im Haus. Auf diverse Bewegungsspiele am Vormittag folgte ein Bastelnachmittag. Die restliche Woche gab es dann jeden Abend eine Bastelstunde.

Mittwoch
Immer wieder ein absolutes Highlight: Die Schnitzeljagd. Die Sieger durften sich über önj-T-Shirts freuen, für die Zweiten gab es immerhin noch Stirnbänder. Spät abends folgten dann eine Nachtwanderung und die große Mutprobe!

Donnerstag
Donnerstag war Tag des Wassers: Wasser-Experimente, Kläranlage bauen und Bach erforschen waren angesagt. Nachmittags wanderten wir zum Wasserfall, wo sich einige ins Wasser wagten. Am Abend gab es Würstel, Folienkartoffeln und Steckerlbrot am Lagerfeuer.

Freitag
Zum Abschluss konnten die Kinder bei der önj-Olympiade Schnelligkeit, Kraft, Geschick, logisches Denken und ihr erworbenes Naturwissen unter Beweis stellen. Nach der Siegerehrung machten sich alle schön für die Disco, wo man bis spät in die Nacht tanzte.

Samstag
Aufräumen, zusammenpacken, Zimmer putzen hieß es am letzten Tag. Und das so schnell wie möglich, schließlich kamen um 10 Uhr bereits die Eltern! Es dauerte bis 11 Uhr, dann hatten alle Teilnehmer das Wildnis Camp 2005 verlassen ...

Eine Woche, in der vor allem der Spaß, die Gemeinschaft und natürlich das Naturerlebnis im Vordergrund standen, ging damit zu Ende. Bis zum nächsten Wildnis Camp! Wir freuen uns schon!

 

2004: Wo die Wildnis no wild is

Samstag, 17. Juli, 11 Uhr: Alle 14 Teilnehmer sind auf dem Heimweg. Eine lustige, aufregende und spannende Woche in der Wildnis geht zu Ende. Ein Woche, in der alle viel erlebt haben ...

Projekt „Kleine Wildnis“
Ein Schwerpunkt des Camps war natürlich das Projekt „Kleine Wildnis“. Dabei wurden die Wildnis Wiese, die Wildnis Wald und die Wildnis Wasser unter die Lupe genommen. Tiere und Pflanzen wurden bestimmt, Temperatur und Säuregehalt gemessen und zum Abschluss zu jedem Thema ein Plakat gestaltet.

Schnitzeljagd
Ein absolutes Highlight war wie immer die Schnitzeljagd: Die Kinder folgten einem mit Wurfschlangen markierten Weg und mussten bei den Stationen verschiedene Aufgaben erfüllen. Die abwechslungsreiche Strecke hatte einige Tücken, letztlich wurde sie aber von allen problemlos gemeistert. Daher bekam zum Schluss jede Gruppe eine Medaille.

Fluss-Actionwanderung
Die Fluss-Actionwanderung führte uns entlang des Bretsteinbaches. Dabei erfuhren die Kinder bei jeder Station Wissenswertes über das Wasser. Natürlich watete man einige Abschnitte auch durch den 9°C kalten Fluss.

önj-Umwelt-Millionenshow
Bei der Umwelt-Millionenshow war vor allem Naturwissen gefragt. Allerdings waren einige Gruppen zu geizig beim Einsatz der Joker und schieden daher frühzeitig aus.

Lagerfeuer
Dreimal wurde ein Lagerfeuer gemacht: Am Montag und Dienstag gab es Steckerlbrot, am Freitag wurde dann „ordentlich“ gegrillt: Frankfurter und Folienkartoffeln standen am Speiseplan, dazu gab es Salate, Brot und viel Ketchup.

Nachtwanderung
Nachdem man sich gemeinsam ohne Taschenlampe durch den stockdunklen Wald gekämpft hatte, stand die große Mutprobe auf dem Programm: Doch nur ein Mädchen traute sich, alleine den Weg über die Wiese bis zum Haus zu gehen. Die anderen wurden dafür umso mehr erschreckt.

Spiel und Sport
Fast jeden Abend stand Sport am Programm: Fußball, Volleyball, Klebball, Federball und Dart waren die Lieblingssportarten der Kinder. Diejenigen, die nicht dabei waren, nutzten währenddessen die Gesellschaftsspiele.

önj-Olympiade
Was wäre ein Camp ohne Olympiade! Bei den insgesamt 16 Stationen kam es nicht nur auf körperliche Fitness und Geschick, sondern auch auf Naturwissen, logisches Denken oder Merkfähigkeit an. Als Preise warteten önj-T-Shirts, -Stirnbänder und -Kappen sowie einige Naturbücher und Süßigkeiten.

Pilzmemory & Schwammerl-Wanderung
Ein Schlechtwetter-Vormittag wurde genutzt, um ein Pilzmemory herzustellen. Am letzten Tag fand noch eine mehrere Stunden lange Schwammerlwanderung statt. Pilze wurden dabei zwar nur wenige entdeckt, dafür war die Route umso aufregender.

Hüttenabend & Disco
Am Abschluss eines Lagers bildet natürlich immer der Hüttenabend: Da wurden die Barbara-Karlich-Show und die Millionenshow nachgespielt, Lieder imitiert und verblüffende Tricks gezeigt.

Um den letzten Abend dann noch so richtig ausklingen zu lassen, wurde der Stadl kurzerhand zur Disco umgewandelt, wo bis spät in die Nacht hinein noch getanzt wurde ...