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Bericht

Merrits Bericht 2015

Wir waren eine Woche lang auf der Biberburg. Am Anfang haben wir ein paar Spiele gemacht, dass man ins Theaterspielen rein kommt. Und die Betreuer haben Geschichten vorgelesen, dass man weiß, welche Rollen es gibt. Zum Beispiel was das Laubenvogelmännchen für seine Frau macht oder andere Besonderheiten aus dem Tierreich. Es gibt immer eine oder zwei Hauptrollen. Die Hauptrollen sind die, die in jeder Szene vorkommen. Es hat Gruppen gegeben für die man sich entscheiden konnte: entweder Singen oder Akrobatik oder das Stück entwickeln oder andere Sachen. Die Kinder haben ihre Kostüme selbst gestalten dürfen. Zum Beispiel der Hirsch hat sogar sein Geweih selber gemacht. Und die Antilope hat ihre Maske angemalt und die Hörner gedreht. Ich habe die Federn auf mein Madenhackerkostüm geklebt.

Die Kinder haben auch in der Küche helfen dürfen. Das waren dann die „Küchenwichtel“, die haben die Teller in den Speisesaal getragen und gesagt was es heute zum Essen gibt und in der Früh die Semmeln von draußen geholt. Sie haben auch geläutet wenn das Essen fertig war.

Sonst haben alle Kinder meistens Heuschrecken gefangen und wir sind auch in einen wilden Bach gegangen, die Lafnitz. Dort haben wir einen kleinen Hund gerettet. Und zum Glück hat uns die Nachbarin gesagt, dass der Hund nicht ausgesetzt wurde, sondern dass der Hund immer wegläuft wenn er Kinderstimmen hört. Und sie hat gewusst wem der Hund gehört und wir haben ihn zurück gebracht. Die Kleinste war sehr traurig, weil sie hätte ihn gerne behalten.

Wir haben auch eine Sternenwanderung gemacht, da haben wir versucht die einzelnen Sternbilder zu erkennen. Wir haben leider nur ein paar erkannt, aber wir haben Sternschnuppen sehen.

Manchmal haben wir draußen übernachtet und auch am Dachboden. Wir sind sehr früh aufgewacht, weil es so hell und laut war. Und die Christa (die Köchin) hat sich gewundert, dass wir so früh schon auf sind.

Einmal haben wir um fünf Uhr früh einen Kuchen gebacken, weil die großen Mädchen noch am Abend gesagt haben:“Wir haben Hunger! Wir wollen Kuchen!“ Dann hat die Christa gesagt: “Heute gibt es keinen mehr. Aber wir backen morgen ganz in der Früh einen.“

Die Kinder malen die Plakate mit der Ankündigung für die Aufführung selber und die werden im Dorf aufgehängt. Wir haben immer nur die einzelnen Szenen geübt, erst zum Schluss alle Szenen. Weil die Hauptdarstellerin krank war, haben wir leider nicht die Generalprobe machen können.

Wenn wir das Stück aufführen, müssen die Zuschauer mit uns mitwandern, jede Szene ist wo anders. Zum Glück haben wir so viel Platz, dass überall eine Szene stattfinden kann. Die Aufführung ist immer ein Volksfest. Mir hat es sehr gut gefallen.

Merit (8 Jahre)

 

 

 

 

 

 
... es krabbelt, kriecht, flattert und hüpft wieder in der Biberburg!

 

In der Theaterwoche werden wir in eine andere Welt eintauchen - eine Woche lang werden wir gemeinsam ein Stück zum Thema Natur und Naturschutz entwickeln. Wir werden unsere Kostüme basteln, bemalen und nähen, die Musik dazu selbst gestalten und die gesamte Biberburg wird unser Bühnenbild sein. Am Ende der Woche wird das Stück vor Publikum aufgeführt.

Wir werden auch am Lagerfeuer singen, Schätze suchen, Traktorrennen machen, am Wuzzler wuzzeln, Nachtwanderungen machen, Freundschaften schließen und jede Menge Tiere und Pflanzen kennen lernen. Wir sind schon sehr gespannt was dann bei der Premiere "schlüpfen" wird ...!

Geleitet wird die Theaterwoche wieder von Leopold Altenburg und Juliane Zschau. Leopold ist Regisseur, Schauspieler, Kabarettist und Clown-Ausbildner aus Berlin und Juliane ist Clownin und Schauspielerin aus Berlin.

 

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